Mozilla Thunderbird - das intelligentere Outlook Express
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Viele haben es versucht, kaum einer auch nur annähernd geschafft: Microsoft Outlook Express an Übersichtlichkeit und Funktionalität zu schlagen... nun hat sich ein neuer E-Mail Client in Windeseile auf den Markt gedrängt - der kostenlose Mozilla Thunderbird... doch schafft er das Unmögliche? - Hier gibt's den Erfahrungsbericht.
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Zum kostenlosen Download der deutschen Version hier klicken:

Der "Donnervogel" ist ein "leistungsstarker open-source Mail- und News-Client, der fortgeschrittene Junk-Mail Erkennung und andere nützliche Funktionen bietet" (offizielle Beschreibung des Mozilla Thunderbird 0.5)
Und eigentlich trifft diese Beschreibung wohl ins tiefste Schwarz: Mozilla Thunderbird bietet Junk-Mail (Spam) Erkennung - und das ist der wohl gewaltigste Unterschied im Vergleich zum Microsoft Outlook Express. Doch die Schaffer des Mozilla Thunderbird dürfen sich ruhigen Gewissens zurücklehnen, denn sie haben tatsächlich ganze Arbeit geleistet: die Junk-Mail Erkennung arbeitet in der Praxis hervorragend und nur gelegentlich kann es vorkommen, dass ein "weißes Schaf" irrtümlich in die große Herde der "schwarzen Schafe" transferiert wird.
Ansonsten bietet der Mozilla Thunderbird alle bereits aus dem Outlook Express bekannten Funktionen, eine ebenso klar strukturierte Benutzeroberfläche und etliche weitere Details.
Der einzige Nachteil gegenüber Microsoft Outlook Express, der mir persönlich auffiel, betrifft die Ladegeschwindigkeit des Programms - hier dauert es oft ein wenig länger als bei der Konkurrenz, was aber wahrscheinlich mit der besseren Implementierung von Outlook Express im Windows-System zusammenhängt.
Abschließend lässt sich sagen, dass der Mozilla Thunderbird ein hervorragendes Gegenstück zum Microsoft Outlook Express ist - und wenn man bedenkt, dass die Entwicklung der deutschen Ausgabe erst bei der Version 0.5 (sprich: NULL PUNKT FÜNF !!) steht und bereits so großartig überzeugt, jagt der Gedanken an eine erste 1.0 Version einen kalten Schauer über den Rücken...

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Artikel von Johannes Grossruck, geschrieben am 28.04.2004
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