Weihnachtskrippen - Entstehung, Entwicklung und Verbreitung
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In nur mehr wenigen Wochen erfreut uns wieder die traditionelle, holzgeschnitzte Weihnachtskrippe.
Doch woher stammt eigentlich die Krippe?
Austrolinks.info hat bei Peter Staffler nachgefragt, dessen Holzschnitzerei in 1080 Wien das größte Angebot an holzgeschnitzten Krippen anbietet.
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Weihnachtskrippen
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Entstehung, Entwicklung und Verbreitung der Krippe
http://www.staffler-vienna.at
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das Datum der Entstehung der Krippe wissen wir so gut wie gar nichts.
Wie bei fast allem, was aus dem Volke stammt, hat sich auch die Krippe
aus verschiedenen Wurzeln entwickelt. Da sind einmal die Mosaiken
und Malereien auf italienischem Gebiet, die sich bereits ab dem 2.
Jahrhundert des Themas der Geburt Christi angenommen haben.
Dieses Thema wurde von anderen Ländern des Mittelmeerraumes aufgegriffen,
wobei es aber zunächst bei zweidimensionalen Darstellungen blieb.
Sehr viel später erst nahm sich die Plastik des Themas an und
stellte die Geburtsgruppe in Reliefform mit meist sehr großen
Figuren dar. Aus dieser entwickelte sich nach und nach die heutige
Form der Krippe mit beweglichen, das heißt, verschiebbaren Figuren. |
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Bis ins 16. Jahrhundert
hinein haben wir keine Kunde über das Auftreten von Hauskrippen.
Und auch dann setzt sie erst zögernd ein. Hauskrippen waren zunächst
ein Vorrecht des Adels. Erst im 17. Jahrhundert wurden sie volkstümlich.
Der große Durchbruch erfolgte aber einerseits nach den kirchenfeindlichen
Erlässen Kaiser Josephs II., also nach 1785, Erlässen, die das
Aufstellen von Krippen in Kirchen und Klöstern gänzlich untersagten.
Zu dieser Zeit aber hatte sich das Volk bereits an den frommen Brauch
der Krippendarstellungen gewöhnt, dass es nicht mehr darauf verzichten
wollte. Man entfernte die Krippen zwar aus der Kirche, stellte sie aber
in einem benachbarten Haus oder Hof wieder auf, was von den Obrigkeiten
sowohl Frankreichs als auch des Habsburgerreiches nicht im mindesten vorhergesehen
war.
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Bald erwiesen
sich die Figuren der Kirchenkrippen als zu groß für
die Bauern- und Bürgerhaushalte. Außerdem kam der Wunsch
auf, statt der wenigen lieber mehr Figuren einzusetzen, um so eine
möglichst ausführliche Darstellung der Geburt Christi zu
erzielen, die nicht nur die heilige Familie umfassen sollte, sondern
daneben auch das Feld der Hirten und den Aufzug der drei Weisen aus
dem Morgenland. In den Ländern mit großem Wald- und Holzvorrat,
wo die Holzschnitzerei beheimatet war, begann man, wesentlich
kleinere Krippenfiguren aus Holz zu schnitzen und diese farbig zu
fassen. Was die Figuren umgebende Landschaft und die darin vorhandenen
Architekturstücke angelangt, so setzte ebenfalls am Ende des
18. Jahrhunderts mit der Popularisierung der Krippe eine stürmische
Weiterentwicklung ein. |
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Hatte man ursprünglich
das Geschehen in eine Landschaft gesetzt, weil man sie in Bethlehem vermutete,
so verspürten Jahrzehnte später viele Krippenbauer verstärkt
den Wunsch, das biblische Ereignis in der Tracht ihrer jeweiligen Heimat
zu zeigen. So entstanden sehr eigenständige Krippen mit spezifischen
regionalen Eigenbreiten.
Heute gibt es weltweit Verbände von Krippenfreunden. Und überall,
wo sich diese Verbände etabliert haben, lebt auch der Krippengedanke
weiter und bringt neue kunsthandwerkliche Leistungen hervor.
Alle Krippen aus der
Werkstatt Peter
Staffler - Grödner Holzschnitzer sind Sammelkrippen. Die
Krippenteile können einzeln, nach und nach erworben werden. Die Werkstätte
garantiert für die Kontinuität der Produktion, so dass der Sammler
sicher sein kann, auch noch nach Jahren seine Sammlung mit originaltreuen
Figuren erweitern zu können.
Ausgewählte Krippenfiguren
können auch online unter www.krippenshop.at
bestellt werden. Für internationale Kunden steht ein englischsprachiger
Onlineshop unter www.woodcarving-austria.com
zur Verfügung.
Ein Artikel zur Verfügung gestellt von www.staffler-vienna.at
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Ein
Artikel von Johannes Grossruck, geschrieben am 22.10.2004
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