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500 Euro vom Staat für jedes Neugeborene – das sollten Eltern jetzt wissen
Teaser: Die Regierung hat den finalen Plan für das Zukunftsdepot vorgestellt. Was Eltern bis zum Start im Sommer 2027 wissen müssen, und was ein Kind bis zum 18. Geburtstag ansparen könnte.
Die Bundesregierung hat am 17. Oktober 2026 den finalen Plan für das Zukunftsdepot präsentiert. Es soll ein Wertpapierdepot für Kinder werden, das der Staat mit einem Startbonus fördert. Die Eckdaten im Überblick:
500 Euro Startbonus: Die ersten 500 Euro im Depot zahlt die Republik Österreich.
Bis zu 5.000 Euro pro Jahr: Einzahlungen sind bis zum 18. Lebensjahr möglich, das sind rund 416 Euro im Monat.
Ab 1. Jänner 2027: Das Zukunftsdepot gilt für alle Neugeborenen ab diesem Tag.
Ab 1. Juli 2027: Dann kann das Depot eingerichtet werden. Eine Übersicht bietet die Seite zum Start am 1. Juli 2027.
Was bis 18 zusammenkommen kann
Wie viel am Ende im Depot liegt, hängt von Einzahlung, Sparzeit und Rendite ab. Eine Modellrechnung des Depotrechners zeigt das: Wer ab der Geburt 100 Euro im Monat einzahlt, kommt bei angenommenen 5 % Rendite und 0,5 % Fondskosten nach 18 Jahren auf rund 33.900 Euro. Davon sind 21.600 Euro eigene Einzahlungen, dazu kommen der Startbonus und die Erträge. Der Rechner vergleicht das Ergebnis auch mit Sparbuch und normalem Depot und lässt sich als PDF speichern. Renditen sind nicht garantiert, Kurse können auch fallen.
Steuer: Was die Befreiung bringen soll
Nach den bisherigen Ankündigungen soll im Zukunftsdepot bis zur Volljährigkeit keine Kapitalertragsteuer anfallen. Normal sind 27,5 % auf Kursgewinne und Dividenden. Welchen Unterschied das macht, erklärt der Beitrag Zukunftsdepot und KESt. Bei 100 Euro im Monat liegt die Ersparnis in der Modellrechnung bei über 3.000 Euro. Noch offen ist, was nach dem 18. Geburtstag gilt (Zukunftsdepot ab 18).
Wer einzahlen darf und was heute schon geht
Nicht nur Eltern können vorsorgen. Wie Verwandte und Freunde mithelfen können, steht bei Großeltern und Paten. Wer nicht bis Juli 2027 warten will, kann schon heute für sein Kind sparen. Warum es in Österreich kein klassisches Kinderdepot gibt und welche Wege Eltern haben, zeigt der Überblick Kinderdepot in Österreich. Sparbuch, Bausparen und Fondssparplan stellt der Vergleich der Sparformen nebeneinander.
Gut informiert bleiben
Der Gesetzestext liegt noch nicht vor, vieles kann sich bis zum Start ändern. Wer auf dem Laufenden bleiben will, findet Neuigkeiten, Zeitplan und Positionen unter Aktuelles zum Zukunftsdepot und beantwortete Fragen in den häufigen Fragen. Dazu gibt es einen Infoletter.
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